Krise meistern

Schaffe diese 3 Grundvoraussetzungen
und wende diese Fähigkeit an, dann wirst
jede Krise meistern

Inhaltsverzeichnis

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Krise meistern - Was erwartet dich?

In diesem Artikel zeige ich dir, über welche Kompetenz du dir unbedingt bewusst werden darfst, um eine Krise, welcher Art auch immer, zu meistern.

Ich möchte versuchen, deinen Blick zu schärfen, damit du erkennst, warum du dir nur dieser einen Kompetenz bewusst zu sein brauchst. Du besitzt sie schon längst. Das heißt, du bist also augenblicklich in der Lage, jede Krise als Chance zu erkennen und somit zu meistern.

Ich werde dir zum Abschluss dieses Artikels anhand meiner eigenen Erfahrung beschreiben, wie ich diese Kompetenz in der Anwendung erfahren habe und lernte, sie als Schlüssel zu verstehen, um jede Krise zu meistern.

Durch meine eigenen Erfahrungen bin ich überzeugt, dass du mit dieser einen Fähigkeit in der Lage bist, weitere Fähigkeiten zu aktivieren und dadurch jeder Krise gelassen und konstruktiv begegnen wirst. Bevor ich damit beginne, dich in mit drei Grundlagen im Umgang mit einer Krise vertraut zu machen, möchte ich noch eines loswerden.

Wenn sich an dem einen oder anderen Punkt, den ich thematisiere, Widerstand zeigt, dann ist dies ein gutes Zeichen. Betrachte diesen Widerstand als Einladung, dran zu bleiben. Jeder Widerstand ist ein gutes Zeichen dafür, dass du Gedanken, Ansätze und Ideen vor dir hast, die deine aktuelle gedankliche Komfortzone konfrontieren.

Ich sage nicht, dass du alles glauben sollst, was ich hier schreibe, also prüfe bitte für dich, was du annehmen willst und was nicht.

Solltest du jedoch gerade selbst in einer Krise stecken, dann ist es genau das, was es jetzt braucht: Verlasse deine alte Sicht auf die Dinge, dein altes Denken mit allem was dazu gehört. Das meiste davon hat dich genau hierhin, also in eine Krisensituation, geführt.

Wenn sich dies ändern soll, dann darfst du dein Denken ändern. Du bist also sprichwörtlich eingeladen die Veränderung zu sein, die du in der Welt sehen möchtest. Ich hoffe, meine Ansätze können dir dabei helfen.

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3 Grundvoraussetzungen, um eine Krise zu meistern

1. Ehrlichkeit

Ja ich bin mir sicher, dass du grundsätzlich ehrlich bist. Und doch möchte ich es erwähnen. Sei dir sicher, eine Krise tritt nicht zufällig in dein Leben. Gerade jetzt ist diese Fähigkeit besonders gefordert, denn schnell neigen wir dazu, einen Schuldigen oder einen externen Grund, Anlass oder ein unvorhergesehenes Ereignis für die aktuelle Krisensituation verantwortlich zu machen. Vielfach glauben Menschen auch oft, dass sich erst ein externer Umstand, eine bestimmte Person, der/die Partner/in oder was auch immer ändern muss, damit sich etwas für einen selbst ändert.

Damit wärst du allerdings den Umständen ausgeliefert und wahrlich in einer bescheidenen Situation. Mit Ehrlichkeit meine ich demnach, dass du deinen Part und somit deine Verantwortung in der aktuellen Situation siehst und diese annimmst.

Bitte verstehe mich richtig, es geht nicht um Schuld, vielmehr um Verantwortung wobei Verantwortung vielmals auch mit Schuldgefühlen verbunden sein kann. Genau das braucht es allerdings nicht. Deshalb gefällt mir Bereitwilligkeit besser. Und schau wie blöd es tatsächlich wäre, wenn ausschließlich die Welt da draußen für dein Problem bzw. die Krise verantwortlich wäre, dann wärst du wirklich nur ein kleiner Spielball der Umstände oder Menschen, deren Handlungen und Verhaltensweisen. Sei also froh, dass du es tatsächlich in der Hand hast. Ehrlich!

2. Bereitwilligkeit

Wahrscheinlich fragst du dich wofür. Naja, für neue Einsichten und Erkenntnisse. Denn eins ist sicher, eine Krise kommt nicht in dein Leben, um alles beim Alten zu lassen. Sie will dich zu neuen Ufern führen, sie will, dass du ankommst wo du hingehörst, die Krise meisterst und als Meister der Situation hervor gehst.

Die Natur einer Krise ist vergleichbar mit einem Schmelztiegel. Alles was nicht zu dir gehört, wird bis auf seine Essenz hin eingeschmolzen. Übrigbleibt, was wirklich echt und wirklich deins ist. Übrigbleiben soll, was Freude, Zufriedenheit und Glück für dich bringt und dabei sämtliche Ängste verschwinden lässt.

Viele Menschen fürchten das Feuer der Krise und haben Angst sich zu verbrennen, verletzt zu werden oder etwas zu verlieren. Sei dir sicher, ich habe mir mehr als einmal aus Angst gewünscht, aus entsprechenden Situationen zu verschwinden.

Angst scheint fest in das Menschsein eingebunden zu sein. Ich sage bewusst, dass Ängste ein Teil des Lebens zu sein scheinen. Und doch sind Ängste nichts natürliches, denn jede noch so subtile Angst haben wir gelernt.

Allgemein wird gesagt, dass wir einen natürlichen Überlebensmechanismus haben und Menschen eine natürliche Angst in sich tragen, die als Schutzinstanz vor Gefahren dient, also das Überleben sichern soll.

Gern wird dazu die gute alte Zeit, als Menschen noch in der Wildnis gelebt haben und jederzeit ein Säbelzahntiger um die Ecke kommen kann, als Beispiel angeführt. Natürlich ist das nicht witzig und kann eine definitive Gefahr darstellen. Doch mit Angst ist auch niemand sicherer, denn Angst lähmt, macht eng und unbeweglich.

Käme ein Säbelzahntiger, dann kann sich ganz sicher jeder vorstellen, dass es sinnvoll ist, schleunigst die Beine unter die Arme zu nehmen. Damit das schleunigst passiert, ist Adrenalin zuständig, nicht Angst. Wöllte man es stattdessen mit einem Säbelzahntiger aufnehmen, bräuchte es also etwas anderes, sicher nicht Angst.

Aus der Sicht einer Zeit, in der es noch Säbelzahntiger gab und somit ganz sicher Vorsicht geboten war nicht gefressen zu werden, würde ich sagen, dass, um in der Wildnis zu überleben besondere Achtsamkeit und Weitblick geboten sein mussten.

Der Grund ist, dass unter Angst niemand in der Lage ist, wirklich auf die Jagd zu gehen, von daher halte ich dieses Argument nicht für haltbar. Auch viele Erkenntnisse der Hirnforschung, insbesondere über das Stammhirn sprechen nicht dafür, meine eigenen persönlichen Erfahrungen und die innerhalb meiner Arbeit als Coach bestätigen dies ebenfalls nicht.

Nehmen wir trotzdem an, dass wir Angst naturgemäß eingebaut haben, dann ist die Folge dieser Überzeugung, die Welt als bedrohlich anzusehen. Somit kann potenziell alles und jeder für uns eine Gefahr darstellen. Alles und jeder wäre eine potenzielle Bedrohung.

Wenn die Welt, also der Ort, an dem wir leben uns gegenüber tatsächlich so lebensfeindlich ist, dann ist es logisch, dass an einem solchen Ort jeder, krass gesagt vor allem und jedem potenziell Angst haben muss.

Und genau das ist die eigentliche Realität. Nämlich unsere Annahme, die Welt und alles um uns herum könnte potenziell eine Bedrohung darstellen. Das eine solche Sicht Angst erzeugen muss ist logisch. Doch zuerst war der Gedanke in einer bedrohlichen Welt zu leben und erst dieser Gedanke macht Angst.

Du kannst anstatt der Welt, jegliche Gedanken einfügen, z. B. ich könnte etwas verlieren, mein Geschäft könnte bankrottgehen, ich könnte meinen Job verlieren, ich könnte schwer krank werden, meine Beziehung könnte zerbrechen, mein/e Partner/in liebt mich nicht mehr, könnte fremd gehen, was auch immer.

Wie soll in einer Welt verbunden mit entsprechenden Gedanken, die, wie eben beschrieben, natürlich Angst machen, echte Freude, Zufriedenheit und ein glückliches, harmonisches Leben möglich sein? Wie soll Liebe erfahren werden können, wenn im Grunde aus dieser Sicht, also diesen Befürchtungen ein furchtfreies Leben unmöglich ist? So ist es nur logisch, dass jeder vor dem „anderen“ oder entsprechenden Situationen Angst haben muss.

Verletzungen, Konflikte, unerfüllte Beziehungen, Mangel an Wertschätzung und Selbstbewusstsein ist vorprogrammiert. In jeder Krise kann man Menschen sagen hören: „Es ist Zeit, entschlossen gegen die Krise zu kämpfen.“ Mancher versucht scheinbar, von der anderen Seite heranzugehen und sagt: „Es ist Zeit, entschlossen für den Frieden zu kämpfen“, in Beziehungskrisen heißt es oft, ich/wir wollen für die Beziehung kämpfen.

Wie weit hat Kampf die Menschen jedoch bisher gebracht? Gesellschaftlich muss ich wahrscheinlich nicht viele Beispiele aufzeigen. In Beziehungskrisen leiden meist beide Parteien, Kinder stehen zwischen den Fronten, auch wenn der Versuch unternommen wird, sie weitestgehend raus zu halten. Doch Familien sind ein in sich verbundenes System. Wir sind soziale und grundsätzlich emphatische Wesen, somit bekommen wir emotionale Dysbalancen mit, auch wenn in der Regel gerade Kindern gegenüber alles dafür getan wird, dass diese nicht nach außen dringen.

Das bedeutet auf emotionaler Ebene und somit von entsprechenden Wirkungen kann niemand aus einem System wirklich herausgehalten werden. In persönlichen Krisen scheint das anders, und doch bekommt im Grunde jeder mit, wie es einem Menschen geht, auch wenn er meist nicht darüber spricht. Außer man ist so cool, also so kaltherzig unterwegs, so von sich und seinen eigenen Emotionen abgeschnitten, dass man sich selbst nicht mehr wirklich wahrnimmt und somit scheinbar gut in der Lage ist, zumindest die Fassade nach außen hin zu wahren.

Deshalb lohnt es sich erst recht, eine kleine Bereitwilligkeit aufzubringen und sich der Krise und seiner individuellen Botschaft zu widmen. Klar zu erkennen ist, dass Krisen uns meist eben nicht kalt lassen, sondern sogar phasenweise ordentlich Hitze ins Leben bringen.

Demnach kann davon ausgegangen werden, dass eine Krise definitiv mit positiven Absichten in dein Leben tritt. Angst ist somit der falsche Ratgeber. Vertrauen, Ehrlichkeit und Bereitwilligkeit sind die Basis, einer Krise und den mit ihr verbundenen Ängsten mit einem entsprechend möglichen Maß an Klarheit zu begegnen.

3. Das Wissen darum, dass Angst der schlechteste Ratgeber ist, höre nicht auf sie.

Eine Krise ist oft kein Spaziergang und fordert dich oft gebührlich heraus. Ich sagte schon, dass eine Krise damit verbunden ist, dass es so aussieht, dass man etwas verlieren könnte, etwas genommen wird oder man sich bedroht fühlt. Ich sagte auch schon, dass die tieferliegende Ursache jedoch Angst ist.

Oft ist es genau diese Angst, die Menschen antreibt etwas zu unternehmen, was im Grunde gut ist. Jedoch kommt man in einem Zustand erfüllt von Angst nicht auf die besten Ideen und meist erst recht nicht auf neue förderliche sowie konstruktive Lösungen. Angst führt oft zu Kampf und somit trifft man immer auf Widerstand.

Die Idee ist dann meist, noch härter, intensiver bzw. mit härteren Mitteln zu kämpfen. Es sieht nach Stärke im Umgang mit einer Krise aus, doch ist die Motivation in der Tiefe die eigentliche Überzeugung, schwach zu sein.

Niemand müsste in einen Kampf eintreten, wenn er sich sicher wäre, stark zu sein. Die verborgene Überzeugung ist: „Ich muss jetzt beweisen, dass ich doch stark bin“ – und das Mittel der Wahl ist Kampf, wenn nötig mit allen verfügbaren Mitteln. In Beziehungen mündet dies oft in kalten Hass, jedoch wird das Austragen des Kampfes am Ende einem Anwalt übergeben. Oberstes Ziel ist den Kampf zu gewinnen. Doch in jedem Kampf muss es einen Verlierer geben und wenn wir wirklich ehrlich sind, dann ist es am Ende immer jeder selbst.

Ich habe am Anfang gesagt, dass Ehrlichkeit wichtig ist. Denn mit Sicherheit fordern dich die letzten Absätze dieses Textes heraus, den Tatsachen ehrlich und bereitwillig ins Auge zu sehen.

Die offensichtlichen Tatsachen bringen manche Menschen dazu, sich totzustellen in der Hoffnung, morgen sieht die Welt ganz anders aus. Andere wiederum treten die Flucht an, um der Situation und somit der Krise zu entkommen.

Warum sollte sich jemand totstellen oder die Flucht antreten, wenn er nicht glauben würde, bedroht zu sein und somit nicht voll und ganz von Ängsten erfüllt ist?

Persönliche Krisen können so in Depressionen enden, Beziehungen zu Trennungen führen, ja gar ganze Gesellschaften in wahnsinnige und oft kriegsähnliche Zustände geraten.

Eine Krise verfolgt den Sinn, dass du gestärkt, frei, glücklich und zufrieden aus ihr hervorgehst. Die mit ihr verbundene Angst hält dich klein, macht eng, letztlich zermürbt sie dich. Bis du für eine Sache bereit bist.

Was will eine Krise für dich möglich machen?

Du fragst dich für was du bereit sein sollst? Ich habe mich das auch tausende Male gefragt. Ich habe gelernt, dass jede Krise für mich letztendlich dazu geführt hat mein Leben, mich selbst und meine Überzeugungen über die Welt, so wie ich sie sehe, zu hinterfragen.

Ja das scheint anstrengend zu sein und auch viel Kraft zu kosten und der Sinn scheint sich oft nicht klar und deutlich zu zeigen. Doch jeder, der erfolgreich eine Krise gemeistert hat wird dir bestätigen, dass nur durch einen solch heftigen Einschlag wie eine Krise ausreichend Bereitschaft erzeugt wurde, echte Entwicklung möglich zu machen.

Ganz offensichtlich haben wir uns in unserem Leben verwickelt, manchmal gar völlig verstrickt und die Krise bringt uns in einen Zustand der Verwirrung. Verzweiflung, Gefühle von Ohnmacht und Kontrollverlust gehen meist damit einher. Deshalb bedeutet Entwicklung für mich nicht, etwas Neues zu lernen, sondern Altes, also das, was letztlich zu entsprechenden Verwicklungen, Verstrickungen und Konflikten geführt hat, zu ent-wickeln. Es geht um deine persönliche Freiheit. Denn du bist von Natur aus ein freies Wesen. Das Verstrickt sein mit Ängsten hat jedoch dazu geführt, dass du eben nicht frei bist. Eine Krise möchte dir diese Verstrickungen aufzeigen, sodass du diese lösen und dich befreien kannst und deinen angestammten Platz in deinem Leben annimmst.

Die Krise will dir nicht schaden. Wenn sie ein Wesen wäre, dann will sie dir nichts Böses. Sie respektiert dich und deinen freien Willen und will dir nichts entreißen. Würde sie das tun, dann würdest du tatsächlich erleben, dass dir etwas geraubt, etwas entrissen und du etwas verloren hättest, was dir einst wichtig war.

Sie ist nicht verantwortlich dafür, dass dir deine Welt auseinander zu brechen droht. Sie zeigt dir lediglich, was in der Vergangenheit schiefgelaufen ist. Sie möchte deine Aufmerksamkeit darauf richten, zu hinterfragen, was du dir über dich und die Welt, so wie du sie siehst, beigebracht bzw. beibringen lassen hast. Nämlich eine Welt mit Überzeugungen, die dich ganz offensichtlich nicht glücklich machen, dich nicht erfüllt sein lassen, dich gefangen halten und dir somit ein freies Leben verwehren.

Doch genau das wäre dein Platz. Das ist es, was du bist. Frei! Wenn das so ist, dann muss dies auch jeder andere Mensch und jedes andere Wesen auf diesem Planeten sein. Das hieße also auch nicht nur dich zu befreien, sondern auch jeden anderen da draußen.

Schuld, Anfeindungen, Kämpfe und Konflikte würden augenblicklich der Geschichte angehören. Zufriedenheit, Freude und Liebe stattdessen den Raum einnehmen und dein Leben und das Leben eines jeden in deinem Umfeld bestimmen.

Du wärst glücklich, deine Beziehung wären glücklich, von dir würde Freude ausgehen und du würdest dich als vollkommen geliebt erfahren.

Ob du bereit bist, dass entscheidest du, deshalb hast du einen freien Willen.

Ich wünsche mir also für dich, dass du deinen Platz und somit deine wahre Rolle einnimmst. Gern begleite ich dich auf diesem Weg.

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Diese wichtige Fähigkeit brauchst du jetzt, um eine Krise zu meistern!

Wenn du den Weg einschlägst, dich tatsächlich der jeweiligen Krise, ihrem Lernpotenzial und dem, was sie wirklich für dich möglich machen möchte bereitwillig zu begegnen, dann brauchst du diese eine Fähigkeit:

Loslassen!

Jedoch ist das keine Fähigkeit bzw. Kompetenz, die du trainieren, lernen oder dir irgendwie aneignen kannst. Es ist eine Fähigkeit, die du mitbekommen hast.

Stell dir vor, du hast eine kleine Schachtel in der Hand. In der Schachtel befinden sich sämtliche Ängste. Du hältst sie in deinen Händen, du weißt sogar was drin ist. Eigentlich willst du diese Schachtel im Grunde gar nicht haben, doch scheint es so, als würde diese Schachtel unbedingt und somit Angst zu deinem und dem Leben eines jeden gehören.

Wir glauben so fest daran, dass Ängste zu unserem Leben gehören, deshalb neigen wir dazu zu versuchen, die Ängste in dieser Schachtel irgendwie zu bekämpfen oder sonstige Anstrengungen zu unternehmen, die Schachtel frei von Ängsten zu bekommen.

Ganz im Sinne von Stärken stärken, positiv denken usw. versuchen wir Ängste und deren Wirkungen dadurch auszugleichen, indem wir zum Beispiel versuchen, mehr Stärke und Selbstbewusstsein aufzubauen. Dies wollen wir als Verpackung um diese Schachtel herum packen und so die darin sich befindlichen Ängste in der Schachtel versteckt und verschlossen halten.

Eine Krise sollte dich jedoch Fragen lassen, wie gut das bisher gelungen ist.

Wenn das eine funktionierende Strategie wäre, dann würdest du jetzt nicht in entsprechender Situation stecken.

Ich mach dir folgenden Vorschlag: Halte nicht mehr an dieser Schachtel fest. Lass sie los!

Wenn du dir das tatsächlich praktisch vorstellst, ist das alles, was du tun musst. Ja, du wirst Menschen treffen, die ebenfalls ihre eigene kleine Angstschachtel tragen, manche halten sie so fest, als wäre sie ihnen heilig.

Doch du bist der oder diejenige, der/die für sich selbst entscheidet. Ja, dazu braucht es Mut, denn im Grunde können wir uns ein Leben ohne Angst kaum vorstellen, noch dazu, dass im Grunde kaum einer überhaupt auf die Idee käme, dass dies so leicht wäre.

Ja, es ist so leicht und das wäre wirkliches Loslassen. Ich sage gern, die Lösung von allen Problemen, ist die Lösung, also das Loslassen von allen Problemen. Nein, es geht nicht um Verleugnung, auch nicht sich die Welt, eine Krise bzw. die aktuelle Situation rosarot zu malen oder dir mit Mantras oder Affirmationsakrobatik die Welt zurecht zu basteln, in der Hoffnung, das Universum wird schon irgendwann antworten.

Lass los und du hast die Hände frei, also in der Realität gesprochen den Kopf frei für alles, was du stattdessen willst. Du hast die Klarheit dir anzuschauen, was dich von deiner Freiheit, deiner Freude und somit deinem Glücklichsein abhält.

Du wirst überrascht sein, es ist im Grunde immer Angst, was du im Kern entdecken wirst. Ein sehr weiser Mann sagte vor gut 2000 Jahren: „Es gibt nur zwei menschliche Zustände: Angst oder Liebe.“

Erfährst du dich also nicht freudig, geliebt, zufrieden und glücklich, was meist die Natur einer Krise ist, dann ist genau jetzt die Chance dir genau anzuschauen, was dem entgegensteht und dich davon frei zu machen.

Achte jedoch darauf, das bedeutet nicht, dass du erst woanders hingehen, in der Welt da draußen eine Veränderung vornehmen müsstest, eine Beziehung verlassen oder dich sonst von irgendetwas trennen musst, ganz im Gegenteil.

Eine Krise will, dass es hier und jetzt für dich möglich wird die Veränderung zu bewirken, die es braucht. Erinnere dich, du hältst die Schachtel in deinen Händen. Somit bist du mit der Macht ausgestattet zu entscheiden, diese loszulassen oder zu behalten, zum Glück. Denn somit kannst du frei wählen und niemand anderes kann es tun.

Schau wieviel Freiheit du schon jetzt besitzt.

Unser Gehirn spielt uns einen Streich

Wenn du an diesem Punkt in diesem Artikel angekommen bist, dann kann es sein, dass du dir ab und an beim Lesen gedacht hast, ob ich das wirklich ernst meine. Ja, absolut. Hier trifft das, was ich dir bisher präsentiert habe auf das, was du sehr wahrscheinlich bisher geglaubt hast.

Das passiert immer dann, wenn du etwas, das du noch nicht gehört hast oder nach deiner aktuellen Weltsicht absurd erscheint. Und eine Welt ohne Angst ist für die meisten völlig absurd. Gerade wenn du Experten fragen würdest, die sich mit Ängsten auskennen. Sie würden dir sehr wahrscheinlich sagen, vergiss es, Ängste gehören zum Leben, maximal kann man lernen, mit diesen umzugehen.

Ich bin seit 10 Jahren Coach und habe bis vor 5 Jahren Menschen darin begleitet mit Ängsten umzugehen. Es war immer ein müßiges und anstrengendes Prozedere. Ja Menschen lernten, mit Ängsten umzugehen.

Ich selbst habe das natürlich auch für mich selbst so praktiziert. Und doch habe ich nie wirklich jede Angst in den Griff bekommen. Ich wollte frei sein und letztlich auch den Menschen helfen, sich selbst ebenfalls davon zu befreien. Ich habe mir unzählige Techniken angeeignet, wie ich es für mich und die Menschen, die ich begleite, möglich machen kann.

Letztlich muss ich zugeben, dass ich mit dieser Strategie letztlich auch für mich gescheitert bin. Doch glaubte ich fest daran, dass es einen Weg geben muss. Ich bin mit unzähligem Wissen ausgestattet und kannte die Struktur wie unser Gehirn funktioniert.

Jedoch ist unser Gehirn, also die Prägungen, Muster, Konditionierungen sozusagen unser gesamtes Gelerntes genau das, was uns entgegensteht. Das bedeutet, dass wir ganz automatisch alles, was wir hören, sehen, erfahren also im Grunde mit unseren Sinnen wahrnehmen, genau damit abgleichen.

Passt die entsprechende Information in genau diese Struktur, dann sind wir sehr schnell bereit, dies anzunehmen, wir fühlen uns bestätigt und somit richtig in unserem Denken. Passt dies nicht, macht sich oft schnell Widerstand breit und wir lehnen das Gehörte, Gesagte oder wie auch immer Erfahrene eher ab.

Deshalb freue ich mich, dass du so viel Offenheit mitbringst, bis hier hin gelesen zu haben und du eventuelle Widerstände, die aufgetaucht sind, erst einmal stehen gelassen hast und trotzdem weitergelesen hast. Viele steigen spätestens an der Stelle aus, an der ich versucht habe zu vermitteln, was Ängste wirklich sind.

Warum bin ich mir so sicher, dass du eine Krise nur auf diesem Weg meistern wirst?

Ich hatte 2015 noch einmal einen heftigen Schlag und persönlich eine tiefe Phase der Krise. Ich sollte es doch gerade als Coach besser wissen, also klar und selbstbewusst unterwegs sein. Ich war es nicht.

Ich war Meister darin Probleme zu lösen, kannte die besten Techniken, um mich klar und selbstbewusst auszurichten, doch half scheinbar nichts. Diese Zeit und somit die Krise zwang mich dazu, tatsächlich aufzugeben und alles loszulassen, was ich bisher geglaubt habe.

Ich schlug verschiedenste Wege ein, um eine Lösung zu finden. Dabei eröffnete sich mir eine Möglichkeit, für 10 Tage in ein Dunkelretreat zu gehen. Ich wusste, wenn ich Licht will, dann muss ich mir den Schatten anschauen, meinen Schatten, meine dunklen Seiten, also meine Ängste.

Zur Osterzeit vor drei Jahren, verbrachte ich also zehn Tage fastend in völliger Dunkelheit. Nein, ich empfehle dir das nicht und du musst einen solchen Weg nicht einschlagen. Für mich war es der Weg, um zu erkennen, was Angst ist. Ich kann heute aus eigener Erfahrung sagen, kann das jede Angst ein gedankliches Schreckgespenst in unserem Kopf ist, was nur dort ist und somit in der Realität überhaupt nicht existiert.

In einer komplett dunklen Umgebung bleibt nicht viel anderes übrig als mein eigenes Kopfkino. Also hatte ich unglaublich viel Zeit mit mir und meinem Kopfkino. Da zeigt sich so einiges und gleich vorweg, nein, nichts was sich zeigt, ist nicht gefährlich. Am siebten Tag begegnete ich meiner ureigensten Angst, der Existenzangst, also der Angst zu sterben. Es würde jetzt den Rahmen sprengen zu erklären, wie genau sich diese gezeigt hat und wie das alles gelaufen ist.

Stell dir vor, eine ziemlich angsteinflößende dunkle Gestalt steht vor dir und sagt, „Wenn du an mir vorbei gehst, dann ist es vorbei“.

Gut, dachte ich mir, das probiere ich aus. Dieses Wesen ist „nur“ in meinem Kopf, also letztlich ein Gedanke und Gedanken sind Gedanken und eben nicht real. Ja, sie haben die Natur Realität zu werden bzw. für uns real zu sein und doch sind es „nur“ Gedanken.

Also ging ich an diesem „Wesen“ also an diesem Gedanken vorbei. Ich ließ also die Schachtel mit der Angst vor der Bedrohung fallen und schaute was passierte.

Als ich losließ, passierte Unglaubliches

Ich ließ also wie oben beschrieben die Schachtel mit allem los was ich bisher über, in dem Falle ein dunkles Wesen, zu glauben schien. Dann passierte etwas völlig Überraschendes, ja tatsächlich Unglaubliches.

Dieses Wesen verschwand und es wurde komplett hell in meinem Kopf, klar und rein, ich hatte phasenweise den Eindruck im dunklen den Raum und die wenigen Dinge darin sehen zu können, ja sogar darüber hinaus sehen zu können.

Verrückt, oder? Das war es für mich auch. Seitdem bin ich überzeugt, nein, ich habe Gewissheit, es gibt keine Angst, selbst die tiefste Angst, nämlich die zu sterben, ist nicht real. Stattdessen habe ich die restlichen 3 Tage anschließend dann noch erfahren dürfen, was Zufriedenheit und Freude ist und eine Idee davon bekommen, was Liebe und wirkliches Frei sein sowie ein Leben ohne Angst wirklich ist.

Diese Erfahrung dann in meinen Alltag zu integrieren, war ganz sicher noch einmal ein Prozess und ist es noch immer, denn die Welt spielt uns etwas ganz anderes vor. Menschen denken nicht so, auch ist diese Überzeugung für viele Menschen fast zu weit von ihrer eigenen Realität entfernt. Sie glauben fest an ihr altes Gelerntes, sie halten an ihren alten Überzeugungen und ihrer Welt fest, bleiben somit weiterhin im Kreislauf der Angst gefangen.

Deshalb bin ich für jede Krise, die ich erlebt habe, heute dankbar. Jede Krise hat mich dazu motiviert, noch einmal genauer hinzuschauen, noch einen Weg zu gehen, noch eine Frage mehr zu stellen. Ohne die jeweiligen Krisen, ob geschäftlich, persönlich, in Beziehung und so weiter, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, die Wege einzuschlagen, die ich letztlich eingeschlagen habe.

Wenn du mir vor zwanzig Jahren mal gesagt hättest, dass ich mich mal für zehn Tage selbst freiwillig in ein dunkles Zimmer begebe, um dort nur mit Wasser, Tees und Säften zu fasten und mir mein eigenes Kopfkino anzuschauen, dann hätte ich dich ungläubig gefragt, was das denn für eine Schnapsidee wäre? Warum sollte ich so etwas machen? Was soll das bringen?

Die Antwort kennst du inzwischen und diese soll dir Mut geben und ich wünsche mir, dass es mir gelungen ist, dir zu zeigen, dass eine Krise eine echte Chance sein kann, wenn du bereitwillig und ehrlich hinschauen möchtest und tatsächlich bereit bist, alles loszulassen, also jede Angst hinter dir zu lassen.

Ich hoffe auch, dass du erkennen konntest, dass du im Grunde alles hast, um genau diesen Schritt raus aus der Krise gehen zu können. Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, dann schreibe mir eine Nachricht.

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