Umgang mit Mann
in der Midlife Crisis

Beachte Diese 8 Punkte
Dann hilfst du ihm am meisten.

Und die 3 wichtigsten Tipps
wie du positive Veränderung
in der Krise bewirkst

Inhaltsverzeichnis

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Midlife Crisis deines Mannes
Beachte diese 8 wichtige Punkte, Dann hilfst du ihm am Meisten

Lass mich mit den folgenden 8 Punkten gleich auf den Punkt kommen, denn wahrscheinlich hast du schon eine Menge versucht, gelesen und bist jetzt hier und brauchst also nicht noch einen guten Ratschlag.

Dir wird klar sein, dass du niemandem helfen kannst, der sich nicht helfen lassen wollen würde, oder?

Auch wird dir klar sein, dass du mit einer solchen Situation noch nie umgehen musstest, somit du auch sicher nicht darin üben konntest, die Midlife Crisis deines Mannes positiv zu beeinflussen, mal ganz davon abgesehen, ob man das wirklich will.

Des Weiteren gehe ich davon aus, dass dir klar ist, dass du niemanden verändern kannst, das wäre Manipulation. Du kannst aber für dich sorgen und somit aus dir heraus positiv wirken.

Erst wenn es dir gut geht, wirst du auch für andere wirklich hilfreich sein können. Wenn du Kinder hast, wirst du das wissen. Bist du gestresst, sind es deine Kinder auch. Bist du ausgeglichen und in Balance, sind es deine Kinder auch.

Ich möchte dich also gleich direkt einladen, dir folgende 8 wichtigen Punkte zu verinnerlichen. Aus meiner Sicht sind diese 8 Punkte überhaupt die Grundvoraussetzung, um in der Midlife Crisis deines Mannes positiv wirken zu können.

Also lass uns einsteigen.

1. Lerne die Situation zu verstehen

Dein Mann bekommt durch die Midlife Crisis etwas gezeigt, nämlich, dass es so, wie er bisher sein Leben betrachtet, gelebt und somit auf die Zukunft schaut, nicht stimmig ist.

Er fühlt sich nicht oder noch nicht angekommen.

Es fehlt also etwas. Zu seinem Nachteil weiß er in der Regel nicht genau, was dies ist. Somit befindet er sich im Grunde auf der Suche nach etwas, von dem er noch nicht einmal wirklich weiß, was es ist.

Fragst du ihn, wird er sagen: Keine Ahnung? Ich fühl mich schlecht, leer, unerfüllt, unzufrieden. Fragst du ihn, warum dies so ist, wird er dir sagen, dass er es nicht wirklich weiß.

Du hast sicher schon erlebt, dass jedes Weitere Nachbohren nur noch mehr für Unklarheit sorgt.

Hinzukommt, dass sich optisch offensichtlich etwas verändert. Neben dem, dass sich sein Körper verändert, man sagt, dass die Muskelkraft verloren geht und vielleicht beobachtet er dies auch an sich. Vielleicht bemerkt er auch, während er so über die Vergangenheit Resümee zieht, dass ihn seine Jagd nach mehr bisher nicht zufriedengestellt hat.

Wenn das ganze bisherige Leben aus streben nach mehr, nach Zielen, nach dem Optimum, dem Perfekten, also immer aus einem streben nach irgendwohin oder von irgendetwas weg bestanden hat und sich nun herausstellt, dass man noch immer nicht angekommen ist, was dann?

Das macht Angst. Angst zu scheitern oder gescheitert zu sein, Angst nicht zu genügen, Angst, es als Mann nicht drauf zu haben, Angst, etwas zu verpassen und und und.

Angst sorgt jedoch in der Regel für nur drei Handlungsoptionen.

1. Angriff

2. Flucht

3. Totstellen

Mit diesen drei Optionen lässt sich eine Krise niemals wirklich und vor allem konstruktiv lösen. Du darfst also verstehen, dass er in echter Not mit sich selbst steckt.

Menschen dir unter Angst stehen, können nicht klar denken und somit sei milde mit seinen Äußerungen und Verhaltensweisen. Sie sagen vielmehr über ihn als über dich aus.

Seine Situation macht sicher auch dir Angst. Du weißt nicht, was er wirklich will. Will er sich trennen oder ist dies nur eine Phase? Vielleicht redet er auch nicht darüber, nicht weil er nicht will, sondern meist, weil er einfach nicht kann, denn er hat keine Ahnung, was er sagen soll.

2. Dränge ihn nicht

Aus dem vorangegangen wird dir klar geworden sein, dass ein Drängen und auf seine Situation einwirken kontraproduktiv sein wird. Ihn zu irgendetwas bewegen zu wollen, wird also genau das Gegenteil bewirken.

3. Mache offene gesprächsangebote

Natürlich willst du Klarheit, natürlich willst wissen, woran du bist, da kann man schon mal auf die Idee kommen, sein Gegenüber zur Rede zu stellen. Leider Mündet ein zur Rede stellen meist in einer Eskalation, so als würden sich zwei Parteien in einem Gerichtssaal die Anklagen um die Ohren werfen.

Das mündet oft in einem Kampf aus Anklagen, Schuldzuweisungen und Rechtfertigungen und nimmt meist ein völlig deprimiertes Ende. Manchmal verlässt auch eine Partei rennend das Gespräch oder wirft irgendetwas durch die Gegend.

Erinnerst du dich an Punkt 1 und die drei Handlungsoptionen?

Hier hast du ein Livebeispiel.

Mach also Gesprächsangebote, die offen sind. Dein Partner darf also selbst entscheiden, wann und in welchem Rahmen er dieses Gesprächsangebot annehmen möchte.

Negativbeispiel:

Wann am kommenden Freitag um 17 Uhr, kann ich endlich mal mit dir vernünftig reden, um die Scheiße, die du hier verzapfst, endlich ein für alle Mal zu klären?

So also bitte nicht. 😉

4. Bleibe Offen und Selbstbewusst

Du fragst dich jetzt vielleicht, wie lange du warten solltest, bis er sich zuckt? Das ist eine gute Frage und das Risiko besteht, dass er sich gar nicht zuckt. Deshalb ist es wichtig, dass du bei dir bleibst.

Das heißt bleib in deiner Stärke präsent und sei dir deines Selbst bewusst. Denn es benötigt echte Stärke und oft auch viel Geduld, um auszuhalten, wenn sich vom Gegenüber keine Reaktion oder zumindest nicht die Reaktion zeigt, die du dir wünschst.

Hier noch ergänzend ein Video, welches zu diesem Thema passend ist.

Selbstbewusstsein-so verlierst du es
Video abspielen

5. Höre zu, was dir die Midlife Crisis deine Mannes sagen will

Na klar konfrontiert die Midlife Crisis deines Mannes auch dich. Sein verhalten wirft dich aus der Bahn, verbreitet in dir Unsicherheit, sorgt vielleicht sogar für Ohnmacht oder Kontrollverlust.

Vielleicht bist du auch schon an dem Punkt angelangt, dass du innerlich aufgegeben hast, denn alles, was du bisher versucht bzw. unternommen hast, um die Situation zu verbessern, ist gescheitert.

Die Situation will dir also zeigen, dass du deinem Partner am besten hilfst, wenn du dir selbst hilfst.

Stell dir vor, du bist selbst dein Mann, also völlig unklar mit der aktuellen Situation. Du weißt nicht, was los ist, du hast keine Ahnung, wo es hingehen soll, was du willst, was nicht, was dir wichtig ist und was nicht.

Nehmen wir an, ich wäre jetzt deine Partnerin und erlebe dich so und bekomme jetzt selbst Angst. Nämlich Angst, dass du mich verlässt. Das du mich hintergehst oder hintergangen hast. Du sprichst nicht mit mir, deshalb fühle ich mich ausgegrenzt, nicht wirklich wahrgenommen, was für mich zu weiterem Stress führt.

Verbunden mit diesem Zustand stehe ich in der Zwickmühle. Wie werde ich mein Problem los? Ein Versuch ist zu versuchen, dein Problem zu lösen. Ich werde also versuchen, dich irgendwie zu einer Position zu bewegen, die Idee ist, dafür zu sorgen, dass ich wieder Stabilität habe.

Könnte es sein, dass dies dir Druck macht und du dich erst recht in die Ecke gedrängt fühlst?

Es ist also an der Zeit, auf dich und dein Innerstes zu hören und dich zuerst selbst in einen guten Zustand zu bringen, Klarheit herzustellen und dich ggf. von deinen eigenen Ängsten zu befreien.

6. Selbstwert ist der Schlüssel

Stell dir vor, ich wäre dein Partner und ich wünsche mir mehr Erfüllung in unserer Beziehung.

Was ist dein erster Gedanke?

Oh Gott, trennen wir uns jetzt? Willst du mich nicht mehr? Liebst du mich nicht mehr? Habe ich eine andere?

Oder denkst du? Oh ja, schön, lass uns gemeinsam wachsen. Oh ja, bitte, so bekomme ich auch für mich eine noch erfülltere Beziehung. Oder denkst du vielleicht, ok Schatz, wo wollen wir anfangen?

Wenn du Gedanken in erster Qualität denkst, was glaubst du sagt das über dich?

Erstens, du hast Angst, verlassen zu werden. Du zweifelst also daran, es Wert zu sein, dass dein Partner bei dir bleibt. Du bezweifelst, dass du geliebt bist und somit hast du Angst, nicht mehr geliebt zu werden. Somit wirst du vermutlich alles dafür tun, um ihm deine Liebe zu beweisen. Das macht dir Druck und macht deinem Partner Druck und geht in der Regel nach hinten los, wo du wieder darin bestätigt wirst, dass du es wohl offensichtlich nicht Wert sein musst.

Praktisch eine sich selbsterfüllende Prophezeiung.

Und alles, weil du an deinem Selbstwert zweifelst. Und genau da stellst sich die Frage, wie soll dich jemand wirklich lieben, wenn du dich selbst nicht liebst? Woran soll jemand deinen Wert erkennen, wenn du selbst an deinem Selbstwert zweifelst?

Sorge also bitte unbedingt für dich. Denn du kannst nur aus dem Zustand heraus wirken, indem du dich befindest.

Fühlst du dich geliebt, wirst du lieben und geliebt werden und umgekehrt. Fühlst du dich wertvoll, wird dein Wert erkannt werden und umgekehrt.

Und dann wird so etwas wie Toleranz für die Situation deines Partners möglich und somit begegnest du ihm auf eine konstruktive und lösungsorientierte Art und Weise ohne Angst, Zweifel und Stress.

Hier noch ergänzend ein Video dazu.

Selbstzweifel-wie entstehen sie und wie werde ich sie los
Video abspielen

7. Sorge für eine Positive Ausstrahlung

Stell dir vor, du wärst so klar und positiv ausgerichtet, dass man dir dein Strahlen tief aus deinem Inneren auch äußerlich anmerkt. Du bist praktisch die Sonne in der Krise deines Partners, wie viel besser würde es dir selbst gehen und somit deine Wirkung im Bezug der Krise deines Partners sein?

Könnte es sein, dass du dann auch absolut positiv auf deinen Partner wirken wirst, egal was ihn gerade reitet oder auch nicht?

Hältst du es für möglich, dass du viel gelassener mit seinen Verhaltensweisen umgehen wirst?

Siehst du dann die Chance, dass du für ihn als strahlendes Beispiel vorangehst und er dir offener begegnet?

Vielleicht. 😉

8. Stelle dich nicht selbst ins Abseits

Wir machen wieder das gleiche Spiel ok?

Angenommen, ich bin dein Partner und du hast Angst, dass ich dich verlasse. Wie verbunden fühlst du dich, wenn diese Angst zwischen uns steht?

Angst trennt und liebe verbindet. Lässt du dich von der Angst leiten, seid ihr schon getrennt, jedoch auf emotionaler Ebene. Bleib also verbunden und überwinde deine Angst, Unsicherheit und bring dich in eine stabile Haltung.

Gern helfe ich dir dabei in einem Coaching.

Du musst nicht

und doch kannst du dir schnell und einfach helfen lassen mit der Situation umzugehen.

Gemeinsam geht es leichter.

Wie, erfährst du, wenn du jetzt auf den Button klickst.

8 typische Symptome der Midlife Crisis deines Mannes
Was ist die Ursache?

Unzufriedenheit

Männer neigen dazu, weniger Kontakt zu ihren Gefühlen zu haben bzw. haben sie im Laufe ihres Lebens dafür gesorgt, natürlich nicht bewusst, dass sie den Kontakt dazu verlieren. Somit Wissen sie innerhalb der Midlife Crisis nicht so wirklich, warum sie sich unzufrieden fühlen.

Oft steht die Unzufriedenheit auch im kompletten Gegenteil zu dem, wie das eigene Leben eigentlich nach außen hin darstellt. Es ist eigentlich alles da, was man sich gewünscht hat, und trotzdem ist das Gefühl der Unzufriedenheit da.

Die Ursache ist ein innerlicher Kampf, die Unzufriedenheit somit der Ausdruck davon.

Männer Lieben Routinen, bis sie diese Hassen

Männern sagt man nach, dass sie Struktur und Routinen lieben, jedoch kommen sie irgendwann an den Punkt, dass diese sich wie ein Gefängnis anfühlen.

Ständig will irgendeiner etwas, andauernd muss etwas in einer bestimmten Art und Weise laufen usw. Irgendwann will Mann bestimmte Erwartungen einfach nicht mehr erfüllen müssen. Es fühlt sich unlebendig und im Grunde das immer Gleiche wie ein schleichender Tod an.

Mann wünscht sich seine Freiheit zurück und weiß sich oft nicht anders zu helfen, als aus seinem Konstrukt auszubrechen.

Ewig kreisende Gedankenschleifen

Was war in der Vergangenheit gut, was schlecht? Was soll ich tun, was nicht? Was macht mich glücklich, was nicht? Was will ich eigentlich was nicht? Was ist mir wichtig, was nicht? Und Tausende weitere Fragen, die meist ohne wirkliche klare Antwort bleiben, drehen sich tagein, tagaus im Kopf eines Mannes in der Midlife Crisis.

Schlechter Schlaf

Durch die im vorherigen Punkt beschriebenen Gedankenschleifen dreht das Gedankenkarussell gerade nachts so richtig auf. Denn nachdem halbwegs der Alltag gemeistert wurde, ist das die Zeit, in der Ruhe und Platz für den Verstand ist, in der sich diese Fragen sich buchstäblich in den Kopf drängen. An Schlafen ist da nicht zu denken bzw. nur eingeschränkt. Das kostet Kraft, macht unausgeglichen und sorgt für Gereiztheit

Fluchtgedanken

Ist ein gewisser Druck auf dem Kessel, kann es vorkommen und es ist nicht selten, wenn Mann keine andere Strategie findet, die Midlife Crisis konstruktiv zu lösen, dann alles hinzuschmeißen und so aus allem zu flüchten.

Du erinnerst an die drei letzten Handlungsoptionen, die ich im Punkt 1 beschrieben habe.

Flucht ist die letzte Option.

Sinnfragen

Wenn sich Mann in seinem Leben umschaut und feststellt, dass er eigentlich alles hat, was er irgendwann mal glaubte, dass all das ihn glücklich machen würde und nun feststellt, dass es nicht funktioniert hat, dann kann man schon auf die Frage kommen, was das Ganze dann soll?

Sexuelle Unerfülltheit

Vielen Männer haben weniger Sex im Alter, damit ist er aber in einer Beziehung ja nicht allein. Viele Frauen haben oft weniger Lust auf Sex und die Gründe sind sehr verschieden, doch hat dies meist eine tiefer liegende Ursache.

Bedeutet, man kommt sich nicht mehr so nah wie früher, man fühlt sich nicht mehr so verbunden wir früher und das führt für viele Männer in ein Dilemma.

Sie lieben ihre Partnerin und doch fühlen sie sich unverbunden. Für viele Männer ist dieses Dilemma irgendwann unhaltbar, für manche ist dies der Anlass für einen Seitensprung oder eine Affäre.

Auch wird die Sexualität eines Mannes im Alter, wie ich sagen würde, sensibler. Sein bestes Stück kann dann schon mal nicht so wollen, wie er will, was einen Mann schon einmal sehr irritieren kann und ihn dazu bringt, dass er an sich zweifelt.

Was bleibt mir noch

Viele Männer ziehen in der Midlife Crisis Bilanz.

Was hab ich, was bleibt mir, was kommt noch?

Mit dem Gefühl der Unzufriedenheit verbunden, wird die Bilanz in der Regel mit Blick auf die Vergangenheit und die Gegenwart oft eher wenig positiv ausfallen.

Wäre die Unzufriedenheit nicht, würde das sicher anders ausfallen.

Es bräuchte also einen guten Kontakt zu seinen Gefühlen, dann eine Lösung für die Unzufriedenheit auf emotionaler Ebene und dann würde die Welt schon ganz anders aussehen.

Midlife Crisis deines Mannes
WIE GEHST DU AM BESTEN DAMIT UM?​

Viele Frauen wenden sich an mich, weil ihre Männer in eine Krise rutschen oder schon seit Längerem in der Midlife Crisis feststecken und sich einen Rat oder sich Strategien wünschen, wie sie mit ihrem Mann, der in der Midlife Crisis oder allgemein in einer Krise steckt, umgehen sollen.

Ich muss dir nicht sagen, dass diese Krisensituation für Instabilität sorgt, denn du erlebst es tagtäglich. Du weißt, dass eine persönliche Krise deines Mannes dich als Frau in eine besondere Situation bringt, die von Unsicherheit geprägt oder gar von Ängsten begleitet sein kann. Es scheint so zu sein, dass nie sicher ist, was passiert, was der Mann als Nächstes macht, morgen entscheidet oder wie er drauf ist und somit die Frau sich selbst und der Zukunft nicht sicher sein kann.

Viele Frauen beschreiben, dass alles was sie tun, scheinbar nichts bringt bzw. es sogar scheinbar nichts gibt, was sie richtig machen können. Dabei möchten sie doch gern helfen und natürlich denken sie auch an die gemeinsame Zukunft, die, begleitet davon, dass der (Ehe-)Partner in der Midlife Crisis steckt, oft auch infrage steht. Gerade dann ist es schwierig, wenn eine mögliche Trennung im Raum steht oder gar schon verbindlich ausgesprochen worden ist.

Deshalb im folgendem hier noch 3 Tipps für Frauen, wie sie mit ihrem Mann am besten in der Midlife Crisis umgehen sollten.

Jedoch werden es keine Tipps sein, die dich in die Lage versetzen werden, bei deinem Mann etwas zu verändern, sondern für dich.

Denn ich bin zum einen kein Freund von Ratschlägen für andere. Das ist immer mit raten verbunden, kann also immer falsch sein und mit jedem Ratschlag kann auch immer ein Schlag verbunden sein, der für den gegenüber, also für den Mann auch als Schlag ins Gesicht aufgenommen werden kann. Das führt letztlich lediglich zu Gegenangriffen, Verteidigungen oder dazu, sich sprichwörtlich totzustellen.

Zum anderen bin ich überzeugt, dass wir niemanden verändern können, sondern nur uns selbst. Das wird jedoch eine Wirkung in der Außenwelt haben und entsprechend für Veränderung sorgen.

Also liebe Frau, bekommst du jetzt die 3 wichtigsten Tipps für dich und wenn du diese für dich integrierst und umsetzt, dann hat dies eine Wirkung und wird für Veränderung sorgen.

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INHALTSÜBERSICHT

3 Tipps, wie du innerhalb der Midlife Crisis Im Umgang mit deinem Mann, Veränderung bewirkst

1. Betrachte die Krise als eine Chance für deine Entwicklung

Natürlich steckt augenscheinlich dein Mann in der Krise und natürlicherweise ist jeder Mensch dazu geneigt, dem anderen helfen zu wollen bzw. etwas dafür zu tun, dass der andere aus der Krise wieder herauskommt und sich wieder Normalität einstellt. Jedoch ist der andere immer auch der Spiegel der eigenen Welt, des eigenen Seins und des Denkens und beeinflusst folglich das eigene Handeln.

Schauen wir uns an, was die Krise deines Mannes mit dir macht, dann ist schnell zu erkennen, dass deine Welt und das, was bisher bestand hatte, ins Wanken gerät, sich Unsicherheit breit macht oder gar Zukunftsängste auftauchen.

Das heißt, dass der Versuch, bei deinem Mann positiv unterstützend einzuwirken, oft davon motiviert ist, dass du selbst wieder zu deiner Normalität zurückkehren, die Unsicherheit beseitigen oder im Raum stehende Ängste verschwinden lassen kannst.

Es ist der Versuch, die eigene Normalität und die gewohnte Umgebung wiederherzustellen. Das scheitert meist, es wird von beiden oft nicht gesehen, worum es geht. Nämlich um die Aspekte, die bei beiden im Inneren ablaufen und deshalb zur Krise geführt haben und nun in der Krise auf beiden Seiten individuell Ausdruck finden.

Wie oben beschrieben ist es das, worum es geht, die eigene Unsicherheit und die eigenen Ängste anzuschauen und idealerweise zu lösen.

Stell dir vor, du würdest frei, vollständig und innerlich sicher auftreten können, ohne Angst bezüglich dessen, was die Krise gerade mit deinem Mann macht oder auch für eure Beziehung bedeuten könnte. Du könntest sicher stehen, vertrauensvoll dir selbst gegenüber sein und so in Ruhe und gelassen deinem Mann begegnen können?

Dein Mann wird deine Sicherheit spüren, er wird merken, dass du da bist und er keine Schuldgefühle haben muss, mit seinem Problem auch gleichzeitig für ein Problem in der Beziehung gesorgt zu haben und somit auch dich vor Probleme stellt. Jetzt kann er viel mehr zunächst erst einmal sein, wie er ist und sich so seinem Thema widmen, weil er weiß, dass du für dich gesorgt hast und er keine Schuld trägt, etwas bei dir kaputt gemacht zu haben.

Es könnte aber auch sein, dass eine solche Haltung von Sicherheit und Vertrauen, welche aus dir heraus entsteht, zunächst erst einmal bei ihm für Unsicherheit sorgen und die Krise verstärken kann, denn jetzt gibt es die Projektionsfläche nicht mehr, die du ihm gegenüber vorher warst.

Weil du jetzt Sicher bist, ist er komplett mit seiner Unsicherheit, seinen Ängsten und entsprechendem Mangel konfrontiert und das kann zunächst sehr ungewöhnlich für den einen oder anderen Mann sein, eine solche Sicherheit gespiegelt zu bekommen.

In einzelnen Fällen, kann dies zunächst für Rückzug oder fluchtähnlichen Reaktionen sorgen, die sich auch dadurch äußern können, dass „Mann“ seine „alte“ unsichere und ängstliche Frau wiederhaben möchte. Denn wenn er eine „schwächere“ Partnerin hat, dann kann er darüber scheinbar eigene Stärke aufbauen. Gerade jetzt, wo er innerhalb der Krise mit eigenen Unzulänglichkeiten konfrontiert ist und somit selbst mit Unsicherheit, Unzufriedenheit, unbefriedigten Bedürfnissen, Mangel- und Angstgedanken erfüllt ist, kann das zunächst zu einer Gegenreaktion führen. Deshalb ist gerade dann deine Gelassenheit aus dir selbst heraus so wichtig. Denn dann springst du nicht auf seine Reaktion an, sondern wirkst aus deiner Gelassenheit heraus.

2. Konzentriere dich auf deine weiblichen Qualitäten

Jede Frau ist naturgemäß ein empfangendes Wesen und der Mann eher der gebende Part. Wenn der Kreislauf ausgeglichen und harmonisch läuft, ist es ein Fließen zwischen Mann und Frau. Gerade am Anfang einer Beziehung beschreiben viele Paare sogar ein Gefühl von Überfließen. Es ist ein Gefühl, dass Mann und Frau mehr bekommen als sie geben.

Jedoch scheint es so zu sein, dass gerade in Krisenzeiten dieser Fluss unterbrochen ist oder scheinbar nicht mehr existiert. Wenn man das tatsächlich mit einem Fluss vergleicht, sind Erwartungen an den Partner, an sich selbst, Unsicherheiten, Mängel, Ängste, Unzufriedenheit oder Konflikte das, was den Fluss am Fließen hindert. Das geht mit dem Gefühl einher, dass etwas verloren gegangen ist. Jedoch ist nie etwas verloren gegangen, sondern es ist etwas in den Fluss gekommen, was jetzt schlichtweg blockiert. Die Krise ist dann der Ausdruck dessen und nun wäre es an der Zeit das, was sich angestaut hat, zu beseitigen sodass der Fluss wieder ungehindert seinen Weg gehen kann.

Deine Rolle als empfangendes Wesen ist es also, dich deiner eigenen Liebe in dir bewusst zu werden. Das heißt zu erkennen, dass du zuerst mit Liebe erfüllt sein musst, bevor du Liebe geben kannst. Das muss unabhängig davon möglich sein, ob du gerade alles andere als liebevolle Signale von deinem Partner erfährst. Oft scheint es eine Bedingung zu sein, dass sich „Frau“ geliebt fühlt, wenn sie weiß, dass ein Mann sie liebt. Tut er es nicht, oder kann es durch die Krise, in der er selbst steckt, nicht zeigen, dann haben viele Frauen das Gefühl, dass es an Liebe fehlt. Das stimmt jedoch nicht zwangsläufig. Es zeigt auf, dass du mit deiner eigenen Liebe zu dir nicht verbunden bist. Das heißt, dass es dir an Selbstliebe fehlt.

Der gleiche Mechanismus läuft übrigens beim Mann, nur in umgekehrter Weise. Er fühlt sich auch von der Liebe abgeschnitten und kann somit nicht aus der Liebe heraus geben. Deshalb hat er ein Gefühl von Mangel, was er nun versucht, wiederherzustellen. Jedoch hat der Mann oft keine Ahnung, wie das gehen soll. Meist hat er gelernt, dies durch Aktivität zu erreichen. Schon als Kind haben die meisten Männer gelernt, wenn sie dieses oder jenes tun, dann bekommen sie etwas, was aussieht wie Liebe oder vielleicht sogar ab und an eine kurze Reaktion von Zuneigung, was einen kurzen Moment von einem Gefühl geliebt und anerkannt zu sein, möglich gemacht hat.

Das Problem ist jedoch, dass der Mann innerhalb einer Krise oft mit seinen Strategien und damit verbundenen Handlungsoptionen am Ende ist. Er weiß buchstäblich nicht mehr was er machen soll, um zu erreichen was er „eigentlich“ will. Das Problem ist, dass man Liebe, Anerkennung und Wertschätzung auch nicht wirklich machen kann, sondern dass sie „nur“ erkannt werden können als etwas, was vollständig da ist. Da das jedoch nicht erkannt wird, mündet es oft in ein orientierungsloses Herumirren.

Der Schlüssel ist also für beide, den Kontakt zur eigenen Selbstliebe wiederherzustellen. Dabei ist es egal wer damit anfängt, denn ganz offensichtlich zeigen die Krise und die damit verbundenen Konflikte auf, dass ihr die Beziehung zur Liebe verloren habt.

3. Du kannst nichts für ihn tun, doch durch dein da-sein alles erreichen

Wenn du ihm jetzt mit guten Ratschlägen oder Tipps kommst, dann erntest du entweder Angriffe, Rechtfertigungen, Abweisungen, Rückzug oder gar Flucht.  Stellst du ihn vor Entscheidungen, oder forderst von ihm, er solle sich klar darin werden was er will, dann bringt das oft überhaupt nichts.

Zum einen weiß er das selbst aber er weiß oft gar nicht, wie er entscheiden soll und somit auch nicht was. Und sei dir sicher, Klarheit herzustellen ist ganz sicher etwas, was sich dein Mann jetzt mehr denn je wünscht, denn solche Zustände, die dein Mann jetzt erlebt, wünscht sich kein Mann. Jedoch weiß er nicht, wie das geht oder wie er das herstellen soll.

Wenn du wie im ersten Punkt, Selbstsicherheit in dir trägst und dir, wie im Punkt zwei beschrieben, deiner Liebe zu dir selbst bewusst wirst, bist du vollständig präsent. Niemand kann dir etwas wegnehmen, es gibt nichts, was es zu verlieren zu befürchten gäbe und keine Angst und keine Unsicherheit hat dann Platz, den Raum in dir und somit auch im Außen einzunehmen. Du bist so die Quelle dessen, was dein Mann sich immer gewünscht hat und bist somit genau das lebende Beispiel, was „Mann“ immer gesucht hat. Nebenbei wirst du die glücklichste und erfüllteste Frau sein, die du sein kannst. Wenn das mal nicht attraktiv und anziehend ist und jede Tür und Tor öffnen kann.

Deshalb ist Punkt 3 so wichtig und dass du dir deiner weiblichen Kraft bewusst bist, denn diese ist die Kraft, die die männliche Kraft wiederum zum Fließen zu bringen kann und das ohne irgendeine Bedingung, sondern völlig frei. Dies ist die Kraft die Rüstungen, die „Mann“ sich in seinen vielen Kämpfen, in der Welt zu bestehen, etwas zu beweisen, gut, anerkannt und geliebt zu sein, abfallen lassen kann, Fassaden zum Verschwinden bringen und verletzte Männerherzen öffnen kann.

Das ist aus meiner Sicht, und ich bin ein Mann, das, was helfen kann. Gleichzeitig hilft es dir, aus der Krise wirklich auch für dich einen großen Schritt möglich zu machen. Ich wünsche es mir für dich und für euch beide.

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