Midlife Crisis
Mann mit 40

7 unerhörte Botschaften
auf die Mann besser hören sollte

Inhaltsverzeichnis

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Männer um die 40 in der Midlife Crisis

Männer die in meine Praxis kommen, berichten oft, dass sie vor immer wiederkehrenden, ähnlichen Herausforderungen zu stehen scheinen.

Zum Beispiel stehen viele Männer um die 40, ganz ähnlich wie damals in einer vergangenen Beziehung, in der aktuellen Beziehung (schon wieder) vor einer Trennung oder diese ist bereits passiert. Es entstehen immer die gleichen Streitereien, Konflikte und Probleme. Möglicherweise stören scheinbar äußere Einflüsse die Harmonie.

Persönlich, aber eben auch beruflich trifft man immer wieder auf die gleichen Herausforderungen, die gleichen Themen, die gleichen Konflikte. Man musste immer wieder auch Niederlagen oder Rückschläge einstecken. Wer fragt sich da nicht, was das Ganze soll?

Einige Männer merken oft schon im Alter zwischen 30 und 35, dass sich etwas verändert. Nicht im Außen sondern in ihnen. Eine Zeit lang konnte offensichtlich diese Veränderung ignoriert werden. Oder sagen wir, die im Innern lauter werdenden Stimme konnte irgendwie besänftigt werden.

Es tritt oft ein, was man allgemein als Midlife Crisis bei Männern um die 40 bezeichnet. Interessanterweise ist zu beobachten, dass die Symptome, wenn man das so sagen kann, schon viel früher auftreten.

Männer kommen schon viel früher in die sogenannte Midlife Crisis. Man spricht mittlerweile schon von einer Quarterlife Crisis, weil immer jüngere Männer in eine Phase zu kommen scheinen, die der Midlife Crisis, in die Männer im allgemeinen Verständnis erst mit 40 oder 50 geraten, sehr ähnelt.

Im Folgenden werde ich dir die 7 Botschaften liefern die du verstehen darfst, um die Midlife Crisis ab, mit oder über 40 zu meistern, ihr vorzubeugen oder zu vermeiden, dass dir dein Leben irgendwann sprichwörtlich um die Ohren fliegt.

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7 Botschaften die Männer verstehen lernen dürfen

Oder, wer nicht hören will, muss fühlen

1. Midlife Crisis mit 40 – Die Hormone sind es nicht

Männer lieben Fakten. Ein Fakt, der wohl im Zusammenhang steht mit dieser Phase, die Männer mehr oder weniger aus der Bahn wirft, ist die Hormonumstellung – sagt man. Es wird davon ausgegangen, dass Männer ab einem bestimmten Alter weniger Testosteron produzieren und somit in eine Art Umstellungsphase kommen, die auch wieder vorbei geht.

Typisch Mann – ganz nach dem Motto gib mir eine Pille, morgen wird es schon wieder gehen.

Aus meiner Sicht ist es etwas komplexer und die Hormone sind es nur bedingt. Zumindest reicht mir das als Erklärung nicht. Wenn du bereit für einen tieferen Einblick bist, dann lies den Artikel bis zum Schluss. Dann wirst du einen weitestgehend umfassenden und vor allem ganzheitlichen Blick bekommen, was es mit der Midlife Crisis mit 40 auf sich hat.

2. Midlife Crisis mit 40 – Zeit für Aufbruch, Neuanfang, Durchbruch oder Bruchlandung?

Mach dir eine Liste, was du alles schon geschafft hast. Schreib eine Bucket List mit allen Dingen, die du noch in deinem Leben erreichen, erleben und tun willst und setze diese konsequent in die Tat um. Dann wird es dir schnell besser gehen.

Merkst du was? All das sind Suggestionen, dass deine Zeit langsam knapp wird, deine Leistungsfähigkeit begrenzt ist, es dem Ende entgegen geht.

Wie geht es dir bei diesem Gedanken?

Natürlich ist das nicht witzig und alle Punkte bedienen den gleichen Mechanismus, den du schon seit Ewigkeiten eingetrichtert bekommen hast.

Nämlich: Wenn du im Leben vorankommen willst, musst du der Beste, der Schnellste, der Größte, der Stärkste oder wie auch immer auf welche Art der Welt und letztlich dir beweisen, dass du ein echter Mann bist.

Jetzt wo du um die 40 bist und in der Midlife Crisis steckst, wie hoch schätzt du die Chance ein, dass genau das Gleiche dich zur Lösung führt, was dich offensichtlich nicht vor der Midlife Crisis bewahrt hat?

Die Männer, die bei mir Hilfe suchen, sagen mir oft nach einer Weile, dass Sie gerade davon eigentlich „die Nase voll haben“. Sie wollen gar nicht mehr besser, stärker, schneller sein oder wie auch immer an ihrer Performance arbeiten. Sie wollen eigentlich nur ihre Ruhe, ankommen, sein wer sie sind, so wie sie sind.

Doch sie müssen. Zumindest scheint die „Welt“, die sie sich geschaffen haben, dies beständig von ihnen zu fordern. Hinzukommt bei vielen, dass sie sich auch in der Beziehung unter Performancedruck sehen. Es gibt also kaum Raum für wirkliche Entspannung. Selbst beim Sex geht es für viele Männer darum, Leistung abzuliefern.

„War ich gut Schatz?“ Die Botschaft dahinter ist oft: „Sag mir, dass ich geliefert habe“, denn der Leistungsaspekt ist ein hohes identitätsstiftendes Mittel für viele Männer. Ein Teufelskreis der für viele im Burnout endet. Wobei aus meiner Sicht ein Burnout letztlich inzwischen als gesellschaftlich akzeptierte Diagnose gilt, um sich endlich für eine gewisse Zeit aus dem Hamsterrad auszuklinken, untermauert durch ärztliche Fachkunde, ohne dafür verurteilt zu werden. Gleichzeitig ist es ein Zeichen dafür, sich völlig aufgeopfert zu haben.

Wie man sehen kann, wirkt der „männliche“ Leistungsdruck bisweilen also bis ins partnerschaftliche Schlafzimmer. Und dort leiden nun viele Männer (teilweise über Jahre) unter sogenannten „Funktions-Störungen“ wie den vorzeitigen Samenerguss. Folgen einer von Leistungsdruck getriebenen und auf Effektivität getrimmten Bedürfnisbefriedung. Das „funktioniert“ offensichtlich auf Dauer nicht.

Das dies nicht erfüllend ist und langfristig offensichtlich nicht zur Zufriedenheit führt, wird meist lange ignoriert. Die Botschaft der allgemeinen Unzufriedenheit wird schlicht überhört oder gar nicht wahrgenommen.

Ich beobachte, dass gerade die Männer, die nach außen hin erfolgreich und ein glückliches Leben zu führen scheinen, tatsächlich ziemlich unzufrieden und unerfüllt sind.  

Die meisten Männer die Symptome einer Midlife Crisis bei sich vermuten oder schon erkennen, beschreiben ihre aktuelle Situation als sinnentleert, traurig, unvollkommen. Sie fühlen sich nicht erfüllt und sehen sich in einem scheinbar nie aufhörenden Kampf, der letztlich nicht dahin geführt hat, wo man eigentlich mal ankommen wollte.

Ist das alles nun lange genug ignoriert worden, muss Mann förmlich ausbrechen, verfällt in eine ewige Suche oder orientiert sich anderweitig im Außen, zieht sich zurück, geht fremd, baut sich ein Konstrukt aus Lügen oder versucht sein Kartenhaus irgendwie auf was auch immer für Wegen aufrechtzuerhalten.

Statt einem wirklichen Aufbruch oder Durchbruch mündet es oft in einer Bruchlandung. Dann ist zwar der Weg für einen Neuanfang für. Leider wird dieser dann jedoch meist so gestaltet wie der bisherige da die meisten Männer eher nicht durchschauen, was das eigentliche Problem ist.

3. Männer in der Midlife Crisis mit 40 haben lange dafür trainiert, bewusst weg zu hören.

Die meisten Männer sind „trainiert“, schmerzen zu ignorieren, sie kleinzureden. Vielen wurde als Kind gesagt, dass eine schmerzliche Erfahrung „nicht so schlimm“ ist oder dass man „doch schon groß“ ist. Aussagen wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“, „Reiß dich zusammen, du bist doch ein Junge“ oder „du willst doch ein echter Kerl sein, oder?“ kennt jeder Mann. Botschaft: Hör auf zu jammern und krieg dich wieder hin. Alles klar?

Natürlich will jeder Junge ein Junge sein, am besten ein großer. So lernt er, dass seine Chancen, als Junge anerkannt zu werden, besser stehen, wenn er Schmerzen nicht zulässt und somit lernt sie zu ignorieren. So wird man auch in Zukunft ein richtiger Mann! Vielleicht sogar ein richtiger Häuptling! Und da Indianer keinen Schmerz kennen, muss ein Häuptling wohl alles aushalten können.

Das ist ein simples Beispiel und scheint nicht weiter tragisch. Doch wenn Mann tausende solcher kleinen und scheinbar unbedeutenden Erfahrungen im Laufe seines Lebens gemacht hat, dann hat sich jeder Mann im Laufe seines Lebens, also bis 40, mindestens auch tausende Strategien antrainiert, wie er es möglich machen kann, Gefühle zu verdrängen und zu ignorieren. Kein Wunder, dass viele Männer kaum Gefühle zeigen, geschweige denn darüber reden (können).

4. Männer reden nicht über Gefühle

Manche Männer reden nicht nur nicht über Gefühle, manche Männer haben noch nicht mal eine Ahnung, was Gefühle wirklich sind und können schon deshalb kaum darüber reden, selbst wenn sie es wöllten.

Gefühle werden oft gleichgesetzt mit Emotionen und entsprechenden Situationen, die emotional waren, doch aus Sicht eines Mannes nicht zu einem konstruktiven Ergebnis geführt haben.

Im Business hört man oft Sätze wie: „Können wir bitte sachlich bleiben?“ Emotionen sollen weitestgehend draußen bleiben.

Ich sehe hier einen deutlichen Zusammenhang mit den Lernerfahrungen, die man als Junge und junger Mann gemacht hat, um ein richtiger, durchsetzungsstarker und überhaupt starker Mann zu werden. Härte zeigen, sich gegen andere behaupten, getrieben von Überzeugungen wie z. B. „Es kann nur einen geben“ oder „Am Ende gibt es nur einen Gewinner“.

Kaum ein Mann lernt eine andere Strategie als alles, was diesen Kriterien nicht entspricht, zu ignorieren bzw. irgendwie aus seinem Erfahrungsschatz zu verdrängen. So ist es jedoch eine nur logische Folge, dass Mann den Bezug zu seinem Gefühl irgendwann völlig verliert. Wer nach außen hin nicht zeigen darf, wie es ihm wirklich geht, weil das Gesichtsverlust bedeuten könnte, der braucht auch kein Gefühl für sich selbst.

So scheinen das Aufsetzen von Masken, das Aufbauen von schönen Fassaden, das Bauen von dicken Mauern um sich herum, das Anlegen von Rüstungen und das Aufsetzen eines Werbelächelns adäquate Mittel.

Irgendwann ist dieses Konstrukt jedoch nicht mehr zu halten und droht wie ein Kartenhaus zusammenzufallen. Mancher Mann bemerkt es erst, wenn es zusammengefallen ist. Und selbst dann versucht der eine oder andere noch eine Weile, die alten Mechanismen aufrecht zu erhalten.

5. Mir fehlt nichts, alles ist ok!

Ein Mann, der sich über Jahrzehnte darauf konditioniert hat, seine Gefühle zu ignorieren und Emotionen zu vermeiden in der Hoffnung, so ein echter Mann zu sein, der musste auch lernen, Bedürfnisse zu ignorieren.

Fragt man Männer wie es ihnen geht, gerade wenn man sie schon länger kennt und somit unterscheiden kann, ob es ihnen wirklich gut geht oder nicht, sagen sie oft: „Alles ok. Mir fehlt nichts.“

Nach so langer Zeit des Ignorierens eigener Bedürfnisse, nach vielen antrainierten Mustern, die eigenen Gefühle, gerade die, die ein Mann besser nicht zeigen „sollte“, im Griff zu behalten oder Emotionen zu deckeln, sitzen viele Männer um die 40 nun irgendwann wie auf einem Vulkan. Gefühle und Emotionen versuchen sich den Weg nach oben zu verschaffen, die Mann nicht kennt aber auch nicht mehr im Zaum halten kann. Der Ausbruch scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Viele Männer ignorieren all das solange, bis sie es nicht mehr ignorieren können. Zum Beispiel dann, wenn die Partnerin die Beziehung infrage stellt, einen Liebhaber hat oder einfach keine Lust mehr auf einen Roboter zu Hause oder eine Beziehung nach ausgefeilten Regeln der Performance.

Ich erlebe dann Männer, denen ihre komplette Welt zusammenbricht. Haltlosigkeit, Ohnmacht, Angst so groß, dass ein Ende der Beziehung in eine Depression führen kann.

Trotzdem braucht es oft noch sehr lange, bis sich Männer wirklich Hilfe suchen bzw. annehmen.

Wenn sie selbst beziehungstechnisch auf Abwegen unterwegs waren und nun aufgeflogen sind, passiert im Grunde ähnliches, denn dass etwas faul ist, ist nicht mehr zu leugnen. Die Bereitschaft, genauer in die eigenen Themen zu schauen ist dann oft eher vorhanden, denn die Schuld scheint ein großer Antreiber zu sein, seine Welt bzw. die Beziehung zu retten.

Somit kann man einfach sagen, dass welche Symptomatiken und Verhaltensweisen auch immer in Verbindung mit einer Midlife Crisis beim Mann, nur aus einem Grund auftreten: Weil ihnen etwas fehlt und somit eben nicht alles ok ist.

Die Krise wäre also eine Einladung, sich selbst und seine Bedürfnisse nicht länger zu ignorieren und hinzuhören. Letztlich läge darin die Chance, sich als Mann vollständiger zu erfahren und erfüllter zu werden.

6. Ich bin doch ein echter Mann, ich brauche keine Hilfe!

Selbst wenn eine Lebenssituation schon kaum mehr ignoriert werden kann, gesteht sich mancher Mann noch immer nicht ein, dass jetzt wirklich Hilfe angesagt wäre. Keine klugen Ratschläge, sondern echte Hilfe. Keine schnellen Tipps und Tricks, Pillen oder Techniken, sondern echte Entwicklung.

Doch um Hilfe anzunehmen, muss schon einiges passieren. Denn oft wird das Annehmen von Hilfe als Eingeständnis gesehen, ein Problem zu haben. Doch ein echter Mann hat kein Problem, das er selbst nicht lösen könnte.

Oft genug gehen die Lösungen nach hinten los, doch auch dies ist für viele Männer schwer einzugestehen, denn ein guter und starker Mann kann es sich nicht leisten aufzugeben. Damit wäre verbunden, vor sich selbst gescheitert zu sein.

Ich selbst kenne diesen Mechanismus sehr gut und habe erfahren dürfen, wie viel Kraft in diesem Kampf steckt. Doch wenn diese Kraft unkonstruktiv kanalisiert wird, führt das buchstäblich in Selbstzerstörung bzw. Selbstsabotage. Auch hier wir letztlich irgendwann mehr als deutlich, dass Männer sich und den Kontakt zu sich selbst offensichtlich fast völlig verloren zu haben scheinen.

Man kommt eben allein nicht so leicht aus seiner Haut. Und genau deshalb braucht es, um einen Schritt heraus aus unkonstruktiven Mustern und Verhaltensweisen zu machen, jemanden, der einen Blick in den Spiegel ermöglicht bzw. eine Reflexion der eigenen Situation in einem wertvollen und wertschätzenden, hoffentlich nicht verurteilenden Rahmen möglich machen kann. Das letzte was man jetzt braucht ist eine/n Oberlehrer/in, natürlich aber auch niemanden, der sich in schräge Konstrukte einlullen lässt, sondern mit klarem Blick und klarer Haltung die jeweilige Begleitung individuell möglich machen kann.

7. Mildife Crisis mit 40 | Die verloren gegangenen Männer

Wie du bis hier gehört bzw. gelesen hast, ist einiges Unerhörtes zum Vorschein gekommen. Sicher könnte ich dazu ein ganzes Buch schreiben, vielleicht mach ich das auch noch, schauen wir mal.

Zum Abschluss möchte ich auf ein für mich sehr wichtig erscheinendes Thema eingehen, nämlich die verlorengegangenen Männer.

Was meine ich damit?

Unabhängig davon, dass Männer in der Vergangenheit einiges an Unheil vollbracht haben, sind gerade in den vielen Kriegen auch Tausende Männer gefallen und nicht zurückgekehrt. Die meisten, die zurückgekehrt sind, waren verletzt und, oder wenigstens, tief traumatisiert. Das hat dazu geführt, dass Männer in vielen Familien nicht mehr anwesend waren oder wenn, dann oft nur noch physisch. Somit ist (nicht nur) eine Generation an vaterlosen Männern herangewachsen.

Die industrielle Revolution, die Männer von früh bis abends in Fabriken verbannte, trug auch nicht wirklich dazu bei, wirklich anwesende Männer und wirklich präsente Väter zu Hause zu erleben.

Die darauffolgenden Jahre der schier explodierenden Scheidungsraten führte weiter zu teilweise vaterlosen Familien und somit zu Männern, die ohne ein wirklich erlöstes, freies, stabiles und liebendes männliches Vorbild aufwuchsen.

Männer in meiner Praxis beschreiben mir häufig Bilder von Vätern, die nie da waren oder wenn, dann so, dass sie kein Bild abgaben, welches man gern für sich selbst übernehmen möchte.

Ich erlebe, dass gerade die Männer meiner Generation nie so werden wollten, wie ihre eigenen Väter. Jedoch haben viele Männer nichts anderes gelernt, als dieselben Strategien, Muster und Konzepte, um mit dem Leben und der eigenen Männlichkeit umzugehen, wie ihre Väter. Diese Muster beruhen jedoch weitestgehend auf Einschränkung der eigenen Natur, ich würde sogar sagen dem Verleugnen der eigenen Natur, der eigenen Bedürfnisse oder wenigstens dem Unterordnen der eigenen Bedürfnisse.

Der Preis ist der persönliche Verlust seiner eigenen wirklichen Kraft, seiner eigenen Erfüllung, führt in Kampf, Unzufriedenheit und letztlich oft zu dem, was allgemein als Midlife Crisis bezeichnet wird.

Es wäre also an der Zeit, dass mehr und mehr Männer wach werden und selbst ihre eigene Rolle überdenken, hinterfragen, sich annehmen lernen und wieder in eine gute Beziehung mit sich selbst kommen. Nur dann werden Sie in einer guten Beziehung auch mit ihrer Partnerin und ihren Kindern sein können.

Vielleicht ist es nach der Frauenbewegung auch an der Zeit für eine Männerbewegung. Nicht als Gegenpol und in einem revolutionären Charakter, sondern als Ausgleich. Aus meiner Sicht ist auch die Frauenbewegung noch lange nicht an dem Punkt wo ich glaube, dass für Frauen ein wirklich freies und selbstbestimmtes Leben möglich ist.

Noch immer ist die Sexualität der Frau nicht frei, noch immer ist Frau an sich nicht frei, noch immer sind Frauen Dogmen und alten Überzeugungen unterworfen, die völlig überholt sind. Es gibt also auch für Frauen noch eine Menge zu tun und ich glaube, wenn Männer ihre wahre Rolle, ihren wahren Platz in der Welt wieder einnehmen, dann ist es für beide ein wirklicher Gewinn.

Doch dazu muss Mann bereit sein hinzuhören, sich zuerst selbst wiederzufinden. Krisen sind hervorragende Weckrufe, so bescheiden die jeweilige Situation auch sein mag. Sie sind Weckrufe, verloren Gegangenes einzusammeln, Verletzungen zu heilen, seine Bedürfnisse anzuerkennen und für diese zukünftig einzustehen und entsprechend zu kommunizieren. Sie sind Weckrufe, um letztlich zu der Stärke zu gelangen, die der eigenen Natur entspricht. Das würde nämlich bedeuten, ein wirklich liebender Mann zu sein. Das ist alles andere als ein Weichei, Softi oder spirituell abgeflogener oder esoterischer Fantast. Erst recht kein Rüpel oder Narzisst und keiner, den man in den Krieg schickt bzw. der sich schicken lässt, denn dieser lässt sich nicht zum Objekt für das Erreichen und Durchsetzen von Interessen anderer bzw. einzelner weniger machen, erst recht nicht vor einen Karren mit Dreck spannen.

Dies ist ein Mann der die Midlife Crisis absagt, seine Männlichkeit neu entdeckt, sein Mannsein befreit, die tiefen seiner Bedürfnisse und Gefühle erforscht und seinen eigenen Kern vollständig erkannt hat.

Dieser Mann liebt alles und beschützt alles, was er liebt und genau deshalb wird er geliebt, geachtet und geschätzt!

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