Du darfst dir bewusst sein, dass eine Trennung eine Akutsituation ist, die dein Gehirn in Alarmbereitschaft setzt.
Das heißt sämtliche „Überlebensstrategien“ sind aktiv, somit ist dein ganzes gedankliches und emotionales System in einem Modus, der dich nicht klar denken und handeln lässt.
Dein vorherrschender emotionaler Grundzustand ist schlicht gesagt Angst und Angst ist der schlechteste Ratgeber.
Mit ihr treten Gefühle von Verlust, Trauer, Enttäuschung und Verletzung auf und diese Gefühle und Emotionen will dein Verstand unter Kontrolle bringen. Jedoch kann er offensichtlich auf keine tragfähige Strategie zurückgreifen, um den Zustand bzw. die Gefühle und Emotionen aufzulösen, was dazu führt, dass du in dem Liebeskummer bzw. Trennungsschmerz feststecken bleibst.
Das führt wiederum dazu, dass der gesamte unkonstruktive Kreislauf noch schlimmer wird, dein Zustand sich nicht verbessert, vielmehr du immer wieder in sinnbildlig gesagt, in ein tiefes Loch fällst.
Oder auch, wenn einige Momente oder Tage möglich wurden, in denen du dich gefühlt hast, als wenn du wieder etwas mehr Stabilität gefunden hast, brauchte es nur einen kleinen Anstoß, ein Ereignis, eine Erinnerung und Zack, geht der Kreislauf von vorne los.
Wahrscheinlich versuchst du schon, dich schon längst von allem soweit abzuschotten, sodass du nicht mit irgendetwas konfrontiert wirst und doch reicht auch das oft nicht.
Vielleicht hat schwebt schon generell eine gewisse Angst über dir, die dich dazu zwingt, nicht mehr wirklich am Leben teilzunehmen, stattdessen im Rückzug zu bleiben, denn jede Situation könnte dich potenziell wieder aus der Bahn werfen.
Die Angst hat dich im Griff.
Im Video gehe ich darauf noch genauer ein.